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Montag, 4. Juli 2016

Unser Garten *** 2. Grundstücksbegrenzung ***



Auf dem Plan für dieses Jahr steht:


  1. Erdhügel breit machen und "den Garten herstellen"
  2. Grundstücksbegrenzung mittels Pflanzsteine
  3. Dachüberstände streichen
  4. aufräumen
  5. Terrasse anlegen
  6. Bordsteine setzen "Wasserrinne" rund ums Haus herstellen 

Mühevolle Kleinstarbeit, die viel Manneskraft erfordert. 

Unser Grundstück wurde im vorderen Bereich um ca. 80 cm erhöht. Das erfordert nun eine einigermaßen sichere und ansehnliche Grundstücksbegrenzung. natürlich kann man die Grenze auch einfach mit Gras besäen oder mit anderem Wuchs bepflanzen - aber hat irgendwie wenig Stil und ist bei Weitem nicht so fest, wie eine Befestigung mit Stein. Die einfachste und dazu auch noch verhältnismäßig günstige Variante ist die Nutzung von Pflanzsteinen. Diese können praktischer Weise auch ihrem Zweck dienen und als gerade Ebene zum Pflanzen einer Hecke dienen.

Wir suchten bei diversen Baumärkten nach geeigneten Steinen, wurden auch fündig und erhielten immer große Blicke, als wir erwähnten, dass wir ca. 150 Stück bräuchten (und das war nur die Hälfte der ursprünglichen Planung). Aber der ansässige Baumarkt war so flexibel und schickte den Transporter samt Kran los und schaffte uns die Steine unkompliziert ans Haus. 

Wir legten also los... zuerst eine Höhe finden. Wir fanden irgendwie nicht das richtige Mittel, um die Höhe festzustellen. Ein Nivelliergerät besitzen wir nicht. Wir versuchten es mit einer Schlauchwasserwaage - gestaltete sich bei der Länge von 35 Metern nicht leicht. Irgendwas haben wir dann gemessen und halfen uns mit normalen Wasserwaagen in den Größen von 20 cm bis 2m und haben nun hoffentlich alles ins Lot bekommen :)   Optisch sieht es gerade aus. Das zählt doch, oder?


Westseite des Grundstücks:





Den unheimlichen Himmel haben wir erst
auf dem Foto gesehen.
 Südgrenze zum Wald:

 

Etwas Erde muss noch angehäuft werden, damit die hintere Reihe vom Haus aus nicht zu sehen ist:


Sonntag, 3. Juli 2016

Unser Garten: *** 1a: Wir brauchen mehr Substanz! ***

Tja... wie vermutet: Wir brauchen mehr Erde.

Rechnerisch reichte die abgetragene Erde für das Auffüllen der hinteren Grundstücks bis zu einer Höhe von 40 cm (jobbedingt schon vor Baubeginn kalkuliert! ;)  )  Gefühlt kam das sogar hin. Nur leider entschieden wir uns gegen die Herstellung mehrerer Stufen von Terrasse zum Garten. Daher brauchen wir also noch gut 30 - 40 cm Erdmaterial für ca. 500 m². Das ist ne ganze Menge. Kostengünstig ca. 200 m³ Erde zu beschaffen und illusorisch.

Wir sprachen unseren entfernten Nachbarn an, der Maschinen besitzt, die für Ackerarbeiten geeignet schienen. Sah stark nach Bauer aus! Und wir hatten Glück. Der Herr hatte aufgrund eines eigenen Bauvorhabens sehr viel Ackerboden über und brachte und verteilte diesen für uns auf dem Hof.

Hier kam haufenweise Erde


Und danach wurde alles verteilt



Mit der reinen Menschenkraft wäre das ein riesen Akt geworden. Wir sind sehr froh, solch einen netten Nachbarn zu haben! 








Samstag, 25. Juni 2016

Unser Garten *** 1. Erdhügel ***

Da ja nun der Sommer bereits begonnen hat und im Haus Baustopp herrscht, wollten wir zumindest auf dem Grundstück weiter kommen. Hier ist so wahnsinnig viel zu tun. Aber das weiß man ja vorher ;)

Die Nachbarn haben es vorgemacht, wir ziehen nach. Auf dem Plan für dieses Jahr steht:


  1. Erdhügel breit machen und "den Garten herstellen"
  2. Grundstücksbegrenzung mittels Pflanzsteine
  3. Dachüberstände streichen
  4. aufräumen
  5. Terrasse anlegen
  6. Bordsteine setzen "Wasserrinne" rund ums Haus herstellen 


Zu Punkt 1)

Wir mieteten uns beim ansässigen Garten- und Landschaftsbauer übers Wochenende einen Bagger, um dem Erdhaufen zu Laibe zu rücken. Das ist uns meines Erachtens ganz gut gelungen:

Man erinnere sich an den Erdhügel - sollten ca. 200 m³ sein.














Am nächsten Abend war es dann vollbracht. Der Hügel war breit, der Bagger  konnte ruhen und der erste Grillabend wurde einberufen! 




Dienstag, 12. April 2016

Die Hülle steht

Puh... so langsam wird´s mühselig. Es sind kaum noch spürbare Fortschritte zu erkennen. Die Klinkerarbeiten wurden mit teilweise einem einzigen Bauarbeiter pro Tag nach und nach fertiggestellt.





Der Zimmermann war auch noch am Werk und hat die Gaube dicht gemacht und den Wechsel am Kaminzug im Spitzboden eingesetzt.

fertige Gaube von Ostseite
fertige Gaube von Westseite

linkes Gästezimmer

rechtes Gästezimmer



Wechsel am Kaminzug

Das Gerüst für den Dachdecker wurde nun endlich nach mehrmaligem Nachhaken gestellt. Damit können also die Pfannen aufs Dach. Wir haben uns für die engobierten Pfannen der Firma Röben entschieden, Modell Flandernplus in anthrazit

Diese Ziegelvariante ist mittlerweile auf vielen Dächern in der Umgebung zu sehen und passt hervorragend ins Gesamtbild der Wohngegend.






Während der langen Wartezeit haben wir uns schon an die Bemusterung der Fenster gemacht. Natürlich wurden hier die Sicherheitsstandards nochmal gegen einen kleinen Mehrkostenbeitrag angehoben. Was tut man nicht alles für seine Sicherheit..... 
Mitsamt Schwellenabsenkung bei den Terrassenfenstern sowie einer Insektentürvorrichtung sollten wir hoffentlich alles bedacht haben. Das Aufmaß wurde vorgenommen... einen Liefertermin gibt es leider noch nicht.

Die Haustür und die Rolläden werden auch in anthrazit gehalten. Somit dürfte das Gesamtbild mit samt Dach stimmig sein. 




Mittwoch, 20. Januar 2016

Klinkersteine... wer die Wahl hat....


Es gibt einfach zu viel Auswahl, vor allem, was die Klinkersteine angeht. 

Der Bauträger möchte nach Fertigstellung des Erdgeschosses zunächst mit den Klinkerarbeiten fortfahren. Das hat den Vorteil, dass nach Anbringung des Klinkers das Gerüst gestellt werden kann und nicht bei den Außenarbeiten stört. Das heißt allerdings für uns, dass wir schnell einen passenden Stein finden müssen, der uns optisch zusagt. Manche Klinker haben eine Lieferzeit von ca. 6 Wochen. Es wäre misslich, wenn wir selbst an der Zeitverzögerung Schuld hätten. 

Also haben wir diverse Baugebiete durchsucht. Wir suchten nach einem nicht all zu außergewöhnlichen, ins dunkle übergehenden Klinker. Er sollte auf jeden Fall natürlich wirken und nicht in die diversen Farbtöne des Weiß, Gelb oder gar Violett übergehen. 

Die Abbildungen in den dicken Katalogen von Röben, Wienenberger etc. waren wenig hilfreich, da man hier nie ein ganzes Haus sieht - was riesige Unterschiede bedeuten kann! Zudem gibt es verschiedene Fugenfarben, die einen Stein jedes Mal komplett anders wirken lassen. 

Nachdem wir dann in einem Baugebiet einen Stein fanden, der uns zumindest annähernd gefiel, telefonierten wir mit dem Bauträger und verabredeten uns zum 20.01.2016 im Bauwarengeschäft zur weiteren Auswahl. Dort wurden uns noch weitere Klinker präsentiert. Eine Entscheidung war allerdings auch hier nicht möglich - und hier ließen wir uns auch nicht unter Druck setzen. Schließlich ist die Außenfassade das erste, was man sieht und von entscheidender Bedeutung. Ganz klar - bevor wir anfingen zu bauen, haben wir noch nie vor einem Haus gestanden und gemeint "Der sieht aber klasse aus". Es fallen einem immer nur die negativen Beispiele auf :)

Sicher sind wir uns, dass eine helle/weiße Fuge auf keinen Fall in Frage kommt. Es soll ein grau bis dunkelgrau werden. Dass lässt die Fassade insgesamt ruhiger wirken.

So - also was stand zur Auswahl? 

sehr häufig von Bauherren verwendet:

Dieser Stein wirkt sehr unruhig (v.a. mit heller Fuge). Je dichter man ans Haus kommt, umso weniger sieht man die bunten Steine und es ist harmonischer. Aber für uns nicht das Richtige!


Formback Graphit bunt;  hier mit einer sehr hellen Fuge
zu eintönig

zu glatt und zu blau

Was ist das?!?

zu glatt
 Dieser ist es geworden: 

"Wienenberger Terca Pastorale"